Bewertungen im Internet – Braucht man das?

Bewertungen im Internet: Braucht man das?

 

Was sind Bewertungen?

Bewertungen sind allgegenwärtig. Wir werden schon seit frühester Kindheit in unserem Verhalten und Tun bewertet. Erst von unseren Eltern in der Erziehung, dann im Umgang mit Anderen in der Kindertagesstätte oder in der Schule. Spätestens in der Schule beginnt auch die Bewertung unserer Lernfähigkeit und unseres erworbenen Wissens. Kurzum, das System der Bewertungen ist uns vertraut.

Und weil wir selbst Erfahrungen mit Bewertungen haben und natürlich auch selbst schon bewertet haben, sind wir auch empfänglich für die Bewertungen anderer. Denn wenn schon einmal Jemand Erfahrung mit einer Person, einem Produkt oder einer Dienstleistung hat er uns etwas voraus und wir lassen uns von seiner Bewertung gern leiten oder informieren uns dadurch vorab. Auch können Bewertungen unser eigenes Konsumentenverhalten ins positive oder negative beeinflussen.

Was sagen die Marktforscher?

In der aktuellen Studie von Nielsen zum „Weltweiten Vertrauen in Werbung“ von September 2015 (Leser, die diesen Artikel später entdecken, sollten sich unter dem Link die aktuellen Zahlen holen), gibt es interessante Erkenntnisse:

  1. 78% aller Deutschen vertrauen persönlichen Empfehlungen,
  2. 62% vertrauen Verbrauchermeinungen im Internet,
  3. 61% vertrauen Zeitungsartikeln,
  4. 50% vertrauen den Markenauftritten von Unternehmen im Internet,
  5. 45% vertrauen TV-Werbungen,
  6. 35% vertrauen auf Suchmaschinenergebnisse,
  7. 34% vertrauen auf Newsletter.

Diese Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, soll aber zeigen, worauf wir oft unseren Fokus im Marketing lenken und andere Marketingmaßnahmen komplett außen vor lassen.

Was den Interessenten zum Kauf bewegt?

Das Kaufverhalten ist eng mit dem Vertrauen in die Werbeform verknüpft. Haben Sie schon einmal von drei unabhängigen Personen auf Anfrage einen guten Arzt empfohlen bekommen und sind dann nicht hingegangen?

Die Nielsen Studie weißt aber auch nach, dass der Zusammenhang zwischen dem Vertrauen in die Werbung und dem Kaufverhalten auch abweichen können. So lösen Newsletter zum Beispiel bei 48% der Interessenten Kaufentscheidungen aus, obwohl nur 34% einem Newsletter vertrauen. So ähnlich ist es auch bei Suchmaschinen. 46 Prozent der Interessenten entschließen sich zum Kauf, obwohl nur 35% auf Suchmaschinen vertrauen. Erklärbar ist das vielleicht mit dem schnellen Zugang zu Produkt oder Dienstleistungen, so Nielsen.

Erfahrungen im Alltag

Vorreiter bei den Bewertungen sind sicher Anwendungen im Privatleben, über die wir gar nicht mehr ernsthaft nachdenken, aber deren Mehrwert nutzen. Top-Vorreiter sind sicher:

Bewertungen im Unternehmensalltag

Obwohl Bewertungen so hoch wirksam bei Kunden sind, werden Bewertungsportale die Unternehmen oder Dienstleistungen von Unternehmen bewerten, weiter eher skeptisch betrachtet. Dabei bieten sie Kunden eine wichtige weitere Orientierungshilfe.

Auch die Frage nach der Echtheit der Bewertung wird immer wieder gestellt. Wir glauben aber, dass die Bewertungsportale selbst ein hohes Interesse daran haben, die Fake-Bewertungen zu identifizieren und aus den Portalen zu löschen und das niemand über soviel „kriminelle“ Energie verfügt, hunderte von Bewertungen zu fälschen. Die meisten Menschen nutzen immer öfter Online-Bewertungen, bevor Sie sich zum Kauf eines Produktes oder einer Dienstleistung entscheiden, das bestätigt auch oben zitierte Studie, die alle 2 Jahre in 50 Ländern weltweit durchgeführt wird.

Bei vielen Unternehmen ist der Trend der Kunden, auf Bewertungen im Internet zu vertrauen, noch nicht angekommen. Dabei führen positive Bewertungen nachweislich zu mehr Umsatz und sind langfristig im Netz verfügbar. Ebenso werten Suchmaschinen die Kundenmeinungen in Bewertungsportalen aus und berücksichtigen diese im Ranking. Empfehlungsmarketing über Bewertungen ist hoch aktuell und wird es weiter in den nächsten Jahren sein.

Doch so schön die Welt der positiven Bewertungen ist, gibt es natürlich auch das Gegenteil. Wir haben schon selbst erlebt, wie ein Kunde aufgrund einer Negativbewertung im Internet maßgeblich an Image und Verkaufserfolg verlor. Deshalb ist es für Unternehmen oberste Pflicht, die Meinungsbildung im Internet zum eigenen Unternehmen zu überwachen und zeitnah auf eine schlechte Bewertung zu reagieren. Allein die zeitnahe Reaktion auf eine Negativbewertung und eine entsprechende Gegendarstellung aus Unternehmenssicht, wirkt professionell und nimmt der negativen Bewertung den Schrecken.

Aber welche Bewertungsportale sind für Ihr Unternehmen relevant? Wie können Sie Ihre Bewertungen auch im Unternehmen langfristig sichern und davon profitieren?

Unsere eigenen Erfahrungen

… hier geht es bald weiter.

Wenn Sie in der Zwischenzeit Fragen haben, nehmen Sie Kontakt zu uns auf!

Ihr start!up – Team

Unternehmensberatung

Unternehmensberatung Bad Kreuznach, Wiesbaden, Mainz, Frankfurt

Hat Ihnen unser Beitrag bis hier her genutzt und gefallen, dann bewerten Sie den Beitrag bitte! Das dauert keine 2 Minuten, versprochen!

Written by Andreas Herzog
Hallo ich bin Andreas. Ich habe 2007 start!up consulting gegründet, um Existenzgründer auf dem Weg in die Selbständigkeit zu unterstützen. Dabei bediene ich mich unkonventioneller Methoden, versuche keinen Berater heraushängen zu lassen und bringe Deine Idee zum Erfolg.