Die besten CMS für Gründer – Teil 2

CMS für Existenzgründer und KMU – Teil 2

Im Februar haben wir den ersten Teil für das Thema „CMS für Existenzgründer und KMU“ geliefert. Da dieses Thema komplexer und umfangreicher ist, als es die Überschrift vermuten läßt haben wir uns bewußt ausreichend Zeit für den zweiten Teil gelassen um einen tieferen Einblick in die gleich aufgeführten CMS Projekte zu erhalten und diese so objektiv subjektiv bestmöglich bewerten zu können. Eines ist uns dabei jedoch auch klar geworden, welches CMS das beste für Existenzgründer und KMU ist, hängt ganz klar vom Einsatzgebiet und den Anwenderkenntnissen ab.

Beginnen wir mit dem CMS, dass auch als Grundlage für diesen tollen Blog dient! WordPress – auch hier hat man das Gefühl, spricht man in geselligen Runden das Thema an, erntet man anerkennende Blicke und Kopfnicken. Jeder hat den Begriff, WordPress, schon Mal gehört, oder arbeitet selbst mit diesem CMS. Kein Wunder gehört es doch zu den ältestens und beliebtesten CMS auf dem Markt.

CMS für Gründer und KMU

CMS WordPress Logo

CMS WordPress in Zahlen

Die WordPress-Freunde umspannt eine der größten Community. Daher überrascht es wenig, dass der hohe Bekanntheitsgrad dafür sorgt, dass es ständig neue und bessere Erweiterungen (Plugin) auf dem Markt gibt. Davon zeugen unzählige Downloads sowie eine hohe fünfstellige Summe was die Erweiterungen betrifft. Ebenfalls für WordPress spricht die Vielfalt im Design. Schätzungen ergeben, dass ca. 14.000 kostenlose Designvorlagen zum Download zur Verfügung stehen. Die kostenpflichtigen haben wir nicht gezählt. Wozu auch, gibt es im kostenlosen Bereich doch wirklich tolle Vorlage die sich an nahezu jede Anforderung anpassen lassen.

WordPress in der Praxis

Grau ist alle Theorie, daher hier Fakten aus der Praxis. Die Installation ist bereits nach kurzer Zeit auch für Laien erledigt. Die Administrationsleiste im linken Bereich gibt sich bedienerfreundlich und gut strukturiert. Die Einbindung der Plugins ist ebenfalls denkbar einfach und geht in der Regel problemlos von statten. Durch die Verbreitung des Systems lassen sich evtl. auftretende Probleme mit Hilfe der Community meist schnell klären. Die Themes sind schnell angepasst und geben selten Rätsel für den User auf. Das schont Nerven, Zeit und dadurch auch Geld. Bei Updates wird der User sofort im Backend darüber informiert. Ein Klick genügt und die Aktualisierung läuft. Von daher, alles bestens.

Wie bei den meisten CMS auch, können Suchmaschinenfreundliche URLs bereits in der Basisinstallation eingerichtet werden. Weitere wichtige SEO-Erweiterungen sind zu empfehlen und einfach zu installieren. Weshalb Sie diese evtl. benötigen erklären wir gerne in einem unserer SEO-Seminare.

CMS WordPress – Die Nachteile

Eine Gesetzmäßigkeit hält sich auf unserem Planeten seitdem er um die Sonne kreist. Wo viel Licht, da ist auch Schatten. Bei aller Funktionalität und der Vielzahl an Erweiterungsmöglichkeiten stösst auch WordPress gelegentlich an seine Grenzen und bringt die User schier zur Verzweiflung. Die Kommunikation mit größeren Portalen gestaltet sich schwierig, trotz entsprechender Schnittstellen. Wer mehrsprachig mit seiner Kund- oder Leserschaft kommunizieren möchte, stößt ebenfalls auf Probleme.

FAZIT: WordPress als CMS kann fast alles, aber eben auch nur fast. Klar gibt es für nahezu jedes Problem eine Lösung. Die bedarf aber dann gelegentlich der Hilfe von Profis. Für den Start gibt es aus unserer Sicht nur wenig bessere Lösungen.

Mehr Infos finden interessierte hier: http://de.wordpress.org/ oder hier: http://wordpress.org/

Viel Spass beim ausprobieren wünscht:

Lehrauftrag FH Kaiserlautern

Unternehmensberatung Bad Kreuznach, Mainz, Wiesbaden und Frankfurt

 

Written by Ewald Haaf