Shareconomy – Was ist die Shareconomy?

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Shareconomy – Was bedeutet Shareconomy?

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Während bislang der Besitz und das Kaufen von Dingen in unserem Leben als nimmersatte Konsumenten im Vordergrund stand, tritt mit der Generation Y ein neues Denken in den Vordergrund.

Viele Leute fragen sich nicht mehr, wie groß muss mein Auto sein, damit es meinen Nachbarn beeindruckt, sondern brauche ich überhaupt ein Auto und wenn ja, wie oft und muss es dann wirklich mein eigenes sein.

Shareconomy sind also Geschäftsmodelle, die sich mit dem Teilen, Verleihen und Tauschen beschäftigen und einen möglichen Ausweg aus der Konsumfalle bieten.

Shareconomy – Warum boomt das so in den letzten Jahren?

Shareconomy-Booster 1: Generation Y

Ich denke zum Einen hat es etwas mit den heutigen Nutzern in der Shareconomy zu tun. Die Leute, die wesentlich zum Erfolg der Shareconomy beitragen, ist die sogenannte Generation Y, also zwischen 1977 und 1998 Geborene.

Sie stellen konventionelle Denkweisen in Frage und benutzen lieber etwas, als es zu besitzen. Das ist ein wenig der Grundgedanke der shareconomy. Dabei ist das Ausleihen von Dingen sicher seit Jahrzehnten bzw. Jahrhunderten üblich, aber ich war eben auf mein direktes Umfeld begrenzt, also Nachbarn, Freunde und Bekannte.

Shareconomy-Booster 2: Das Internet

Mit dem Internet wurde erst Wege möglich, wie sich Besitzer und Nutzer auf Plattformen treffen und verbinden können, um Dinge miteinander zu teilen. Der wirtschaftliche Vorteil liegt auf beiden Seiten. Der Besitzer hat eine höhere Auslastung seiner Investition und bekommt einen Teil der Anschaffungskosten oder die gesamten Anschaffungskosten über die Ausleihe zurück.

Der Nutzer leiht sich den Gegenstand oder die Dienstleistung nur dann aus, wenn er sie wirklich braucht. Er ist dann auch bereit, für die Ausleihe entsprechend zu zahlen.

Shareconomy-Booster 3: Das Smartphone

Erst seit dem mobilen Internet per Smartphone gewinnt die Shareconomy weiter an Fahrt. Wer will sich schon im Vorfeld einer Städtetour anschauen, wo es Leihfahrräder gibt, wenn man denn da noch nicht wußte, dass der Tag in der City so schön wird. Oder wer überlegt sich im Vorfeld, dass er jetzt doch nochmal aufs Land fahren will und dafür jetzt am besten ein kleines Auto vom Carsharing gebrauchen kann.

Shareconomy – Beispiel Arbeiten

In den letzten Jahren sind in fast allen großen und mittelgroßen Städten sogenannte Coworking-Spaces entstanden. Anstatt also jeder ein eigenes Büro mietet oder sich im heimischen Arbeitszimmer einschließt, kann er leicht in solchen Coworking-Einrichtungen einen Arbeitsplatz permanent oder zeitweise mieten. Die Infrastruktur wie Schreibtisch, Stuhl, Besprechungsräume, Drucker, Internet, etc. ist schon da.

Shareconomy – Beispiel Mobilität

Hier hat sich sicher in den letzten Jahren am meisten verändert. Carsharing ist heute in jeder größeren Stadt zu finden und auch große Unternehmen wie die Deutsche Bahn (Flinkster) oder BMW (Drivenow) sind in diesem Markt vertreten.

Auch bei Call-a-bike (Fahrradverleih) hat die Deutsche Bahn in vielen Städten Pionierarbeit geleistet. Mittlerweile gibt es aber noch viel mehr Angebote bei Fahrradverleih, z.T. auch mit E-Bikes.

Auch Taxi-Apps, indem sich mehrere Fahrgäste ein Taxi teilen, sind shareconomy.

Shareconomy – Was gibt es für Plattformen in Deutschland?

Wir wollen hier ein Verzeichnis von Shareconomy-Plattformen und Lösungen schaffen. Wenn Ihr etwas kennt, dass hier noch nicht vertreten ist, meldet uns das bitte per Kommentar und wir vervollständigen die Liste.

0-9
9flats – Privatzimmer und -wohnungen

A
AhoyBerlin – Coworking, Berlin
Airbnb – Privatzimmer und -wohnungen
AlleNachbarn – Tausch- und Verleihplattform
Ampido – Parkplatzsharing

B
Betahaus – Coworking, Berlin
BlaBlaCar – Carsharing
Bringhand – Tauschplattform

C
CallaBike – Carsharing
Cambio – Carsharing
Car2Go – Carsharing
Carzapp – Carsharing
CiteeCar – Carsharing
Cosmopolit Home – Privatzimmer und -wohnungen
Couchsurfing – Privatzimmer und -wohnungen

D
Drive2day – Carsharing
Drivenow – Carsharing
Drivy – Carsharing

E

F
Fahrgemeinschaft – Carsharing
Fairleihen – Tausch- und Verleihplattform
Flinc – Carsharing
Flinkster – Carsharing
Foodsharing – Tausch- und Verleihplattform
Frents – Tausch- und Verleihplattform
Friendsurance – Tausch- und Verleihplattform

G
Garagenmarkt24 – Parkplatzsharing
Gloveler – Privatzimmer und -wohnungen

H
Hitflip – Tausch- und Verleihplattform
HomeLink – Privatzimmer und -wohnungen

K
Kinderado – Tausch- und Verleihplattform
Kinderbox – Tausch- und Verleihplattform
Kleiderkreisel – Tausch- und Verleihplattform

L
Leihdirwas – Tausch- und Verleihplattform
Literatoo – Tausch- und Verleihplattform
Let’s-share – Tausch- und Verleihplattform

M
mandao – Tausch- und Verleihplattform
MeineSpielzeugkiste – Tausch- und Verleihplattform
Meet n‘ work – Coworking, Frankfurt am Main
Mietmeile – Tausch- und Verleihplattform
MiFaZ – Carsharing
Mitfahrgelegenheit – Carsharing
Mitfahrzentrale – Carsharing
MonkeyMonk – Tausch- und Verleihplattform

N
Nachbarschaftsauto – Carsharing
Niriu – Tausch- und Verleihplattform

P
ParkingList – Parkplatzsharing
Parkplace – Parkplatzsharing
Parkplatz-gesucht – Parkplatzsharing
Pay(a)Part – Tausch- und Verleihplattform
Pockettaxi – Carsharing
Produktivhaus – Coworking

R

S
Scouter – Carsharing
SnappCar – Carsharing
Spontacts – Tausch- und Verleihplattform
Stadtmobil – Carsharing
Swapy – Tausch- und Verleihplattform

T
Tamyca – Carsharing
Tandemploy – Jobsharing
Tauschothek – Tausch- und Verleihplattform
Tauschticket – Tausch- und Verleihplattform
ticket-mitfahrer.de – Tausch- und Verleihplattform

U
UnserParkplatz – Parkplatzsharing

V
Velogistics – Carsharing

W
Wimdu – Privatzimmer und -wohnungen
Wir – Tausch- und Verleihplattform
WunderCar – Carsharing

Z
Zeit42 – Tausch- und Verleihplattform

Shareconomy – Wie können wir helfen?

Wenn Ihr auch eine Geschäftsidee zur Shareconomy habt und Unterstützung brauchen könnt, dann meldet Euch gern bei uns.

Euer start!up – Team

Unternehmensberatung

Unternehmensberatung Bad Kreuznach, Wiesbaden, Mainz

Written by Andreas Herzog
Hallo ich bin Andreas. Ich habe 2007 start!up consulting gegründet, um Existenzgründer auf dem Weg in die Selbständigkeit zu unterstützen. Dabei bediene ich mich unkonventioneller Methoden, versuche keinen Berater heraushängen zu lassen und bringe Deine Idee zum Erfolg.