Gründerstory: Dirk Gräff und seine “Lichtlandschaften”

Gründerstory: Dirk Gräff und das Startup Lichtlandschaften

Was ist Deine Geschäftsidee?

Lichtplanung und Lichtberatung

Die Idee dahinter ist, schönes Licht für Jedermann. Ich sehe meine Aufgabe darin, ein Bewusstsein für Lichtdesign  zu schaffen, ohne teure Designleuchten. Um ein schönes Raumgefühl zu erzeugen kommt es auf den richtigen Ort und auf die richtige Lichtquelle mit der passenden Lichtverteilung an. Ob dann die Leuchte 25€ oder 2500€ kostet ist dabei zweitrangig.

Lichtlandschaften-Banner für gutes Licht

Für meine Kunden teile ich mein Leistungsspektrum in Phasen auf, da nicht immer der volle Planungsaufwand nötig ist.

So biete ich die Beratungen im Neubau an. Gemeinsam mit dem Kunden wird Raum für Raum abgelaufen und entsprechend der Nutzung gebe ich ihm Vorschläge, wie er den Raum ausleuchten könnte. Weg von der Deckenlampe in der Mitte des Raums, hin zu einer individuellen Lichtgestaltung. So bekommt der Kunde für kleines Geld ein besonderes Licht.

Lichtlandschaften: Dirk Gräff am Besprechungstisch

Optimaler weise sollte die Planung aber schon zusammen mit dem Architekten und seiner Planung abgestimmt werden. Dann erarbeite ich 3D Ansichten meiner Lichtentwürfe anhand derer der Kunde das Lichtkonzept erleben und beurteilen kann.

Für die spätere Elektroinstallation erarbeite ich detaillierte Installationspläne für jeden Bereich. Mit diesen Plänen erfolgt dann die Installation der Lichtauslässe durch den Elektroinstallateur.  Ich begleite den Kunden in allen Phasen, überwache die Einhaltung der Pläne und sorge für eine reibungslose Umsetzung.

Detaillierte Lichtplanung bei Lichtlandschaften

Natürlich biete ich auch Leuchten für die Projekte an. Ich arbeite hierbei absolut herstellerunabhängig um für jede Anwendung die richtige Leuchte platzieren zu können. Bei der Auswahl der Leuchten steht die Qualität der angebotenen Leuchten im Vordergrund. Ich verkaufe nur Leuchten von denen ich selbst überzeugt bin.

Wie bist Du auf diese Idee gekommen?

Ich war zuvor gut 10 Jahren am Theater als Beleuchtungsmeister und Lichtdesigner tätig, daher auch mein Hang zum Licht. Durch einen Ortswechsel habe ich mich dann für eine berufliche Veränderung entschieden. Klar war aber auch dort schon, dass ich im Bereich der Lichtplanung tätig sein möchte. So habe ich mich umgeschaut und habe über Seminare und Fachliteratur den Umstieg in die Architekturbeleuchtung gewagt.

Wie war es, als Du den ersten Verkauf bzw. den ersten Kunden gewonnen hast?

An den ersten Kunden kam ich über einen Zufall, ich besuchte einen Buchladen der neu eröffnet hatte und über Gespräche was die Gründung angeht fanden wir zusammen. Es war ein tolles Erlebnis für mich, festzustellen das Licht wirklich ein Thema für die Menschen ist.

Ich habe das Beleuchtungskonzept für den Shop umgesetzt und die Leuchten dafür verkauft.

Was war Deine beste Erfahrung als Lichtplaner bis jetzt?

Beste Erfahrung kann ich so nicht definieren, ich freue mich über jeden abgeschlossenen Auftrag. Die Arbeit mit Licht und dem Kunden macht mir großen Spaß.

Ebenfalls eine gute Erfahrung war und ist die Zusammenarbeit mit Andreas Herzog. Die ersten eineinhalb Jahre habe ich ohne Coaching begonnen, bis ich dann feststellte, dass es so nicht mehr weiter ging. Ich musste mich neu aufstellen, brauchte neue Impulse und Anregungen. Also hat Herr Herzog mit mir ein neues, ein wirkliches Geschäftskonzept entwickelt. Die Grundlage für mein heutiges Handeln. Alles was wir in dieser Zeit entwickelt haben, funktioniert und hat mich dorthin gebracht, wo ich jetzt bin. Weiter selbstständig und zufrieden mit der Entwicklung!

Was war Deine schlechteste Erfahrung als Lichtplaner bis jetzt?

Das ich nicht kontinuierlich an meinem Unternehmen weiter gearbeitet habe. In Zeiten in denen keine Projekte da waren habe ich die Zeit nicht genutzt um meine Strukturen weiter zu entwickeln, sondern bin blind an die Akquise von Neukunden. In den guten Zeiten habe ich mich den Projekten gewidmet. Ein Jahr später weiß ich, das ein ständiges Überdenken und die Überarbeitung der geschaffenen Strukturen essentiell sind, für eine kreative Entwicklung des Unternehmens.  Das heisst,  Herr Herzog wird ein fester Teil meiner Unternehmung werden. Ein toller Partner, auch wenn er nix von Licht versteht;-)

Wenn Jemand den gleichen Weg gehen will, was würdest Du ihm raten? Was wären die ersten Schritte?

Kommt mit Menschen ins Gespräch die in der gleichen Branche arbeiten, tauscht Euch aus. Lasst die Idee prüfen und setzt euch einen festen Rahmen.

Was sind Deine nächsten Schritte?

Ich werde weiter machen und bin fest davon überzeugt das sich meine Idee durchsetzen wird! Ich werde mich demnächst auch weiter dem Schwerpunkt von barrierefreiem Licht widmen. Gerade im Alter kommt es darauf an, dass man sich mit gutem Licht den Alltag erleichtert.

barrierefreies Licht bei Lichtlandschaften

Written by Andreas Herzog
Hallo ich bin Andreas. Ich habe 2007 start!up consulting gegründet, um Existenzgründer auf dem Weg in die Selbständigkeit zu unterstützen. Dabei bediene ich mich unkonventioneller Methoden, versuche keinen Berater heraushängen zu lassen und bringe Deine Idee zum Erfolg.