Praktische, kostenlose Grafiktools für Existenzgründer und Selbständige

Mit kostenlosen Grafiktools Grenzen überwinden

Immer wieder kommt man als Gründer an die Grenzen seines eigenen Wissens, bzw. ist auf Spezialwissen angewiesen. Mir ist das schon oft so im grafischen Bereich gegangen. Das Problem ist folgendes: Im Laufe deiner Gründung und Selbständigkeit kommst Du immer wieder auf Ideen, wie man Dein Produkt oder Deine Dienstleistung noch besser bildlich darstellen könnte. Dann  nutzt man die einem zur Verfügung stehenden Möglichkeiten, bei mir für grafische Sachen oft Word oder PowerPoint, um ein erstes bildliches Verständnis von der Grafik zu bekommen und Dinge wie Schriften oder Farben auszuprobieren.

Irgendwann bin ich dann mit meinem Entwurf zufrieden und dann beginnt mein Dilemma. Denn egal wie gut der Entwurf geworden ist, man kann ohne eine entsprechende Grafiksoftware daraus keine Druckvorlage für eine professionelle Druckerei erstellen.

Mit kostenlosen Grafiktools den Weg zum Grafiker sparen

Das bedeutet, dass man sich im nächsten Schritt an einen Grafiker wenden muss, der den  eigenen Entwurf in einem entsprechenden Grafikprogramm umsetzt und daraus ein druckfähiges pdf generiert. Diese Programme (wie z.B. Adobe Photoshop) kosten mehrere tausend Euro, so dass es zumindest in meiner Branche nicht lohnt, die Grafiksoftware selbst anzuschaffen. Von dem benötigten Know-how, das Programm zu bedienen, ganz abgesehen.

Mit kostenlosen Grafiktools Zeit sparen

Oft geht mir in diesem Entstehungsprozess viel Zeit verloren und die Spontanität und die entsprechende Leidenschaft für die Grafik bleiben auf der Strecke. Im Laufe der Zeit habe ich drei kostenfreie Alternativen gefunden, die einen ähnlichen Funktionsumfang bieten. Diese werde ich heute vorstellen:

GIMP

GIMP_Windows1

GIMP bedeutet GNU Image Manipulating Programm und als kostenlose Alternative zum kommerziellen Adobe Photoshop schon relativ bekannt geworden. Ich bin einmal über eine dieser Heft-CDs auf GIMP aufmerksam geworden. Die Open Source Software GIMP ist sowohl für Windows, Linux als auch Mac verfügbar und ist mittlerweile über 18 Jahre alt. Durch diese Historie weist GIMP heute einen ähnlichen Funktionsumfang wie das professionelle Photoshop von Adobe auf. Etwas gewöhnungsbedürftig ist die Bedienung von GIMP, die wohl hinter dem Premiumprodukt Adobe Photoshop liegt. Dafür belastet GIMP aber eben auch nicht das Budget des Unternehmers, für ein Grafik-Produkt, dass er nur ab und an mal braucht. Positiv ist auf jeden Fall, dass es eine große Community gibt, die mit zahlreichen Tutorials (Anleitungen) für Einsteiger und Fortgeschritte bei Bedienungsfragen helfen.

Paint.net

paint.net

Paint.net entstand, wie viele gute Ideen, aus einem Studentenprojekt. 2004 wollten Studenten der Washington State University eine kleine Alternative zum dominierenden Windows Zeichenprogramm Paint programmieren. Weil das Ergebnis nach nur knapp vier Monaten Entwicklungsarbeit so überzeugend war, wurde die Entwicklung im Anschluss des Projektes fortgesetzt und wuchs so zum vollwertigen Grafikprogramm heran. Und so findet Paint.net immer mehr Liebhaber, die auf der Suche nach einer kostenfreien Grafiksoftware sind. Paint.net beherrscht Ebenen-Bearbeitung und kennt etliche Filter, reicht aber in Sachen Funktionsumfang nicht an das ebenfalls kostenlose GIMP heran. Paint.net gibt es auch nur als Windows-Version. Vorteile hat die Freeware jedoch bei der Usability, da Paint.net hier stark der Bedienung von Adobe Photshop ähnelt.

Pixlr

pixlr

Einen etwas anderen Weg geht das Grafik-Tool Pixlr. Pixlr ist kein Grafikprogramm, das man auf PC oder Laptop installiert, sondern ein kostenlosen Online-Editor. Pixlr ist auf der Programmiersprache Flash aufgebaut, und läuft so auf jedem Web-Browser. Mit der Wep App kann man so jederzeit und von überall zugreifen. In Sachen Funktionalität und Design ist Pixlr eindeutig ein CopyCat von Adobe Photoshop und überzeugt so seine Anwender.

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3 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

  • Klaus-Peter Guckes
    14. November 2013 15:00

    Sehr geehter Herr Herzog,

    Ihren Link auf XING habe ich mir angesehen. Ich verstehe Ihre Absicht Existenzgründer in der Anfangphase zu beraten. Mir ist auch bewußt, dass man in der Gründungsphase in der Regel über keine großen finanzielle Spielräume verfügt.
    Ihren Hinweis auf die kostenlosen Grafik-Tools halte ich offen gesagt aber nicht für sinnvoll. Mit einer Ausnahme gibt es die Programme nur in einer englischen Version. Zudem sind es primär Programme zur Bildbearbeitung und daher für eine vernüftige Satz- oder Layoutherstellung nicht geeignet.

    Ich glaube auch nicht, dass man ohne fachliche Grundkenntnisse die nötigen Ergebnisse erziehlt, oder wissen Sie wie man eine druckfähige PDF Datei für den Offsetdruck erstellt, kennen Sie eine Graditationskurve, wissen Sie wie man spationiert?

    Nichts für Ungut, aber Sie würden einem Gründer mehr damit dienen, darauf hin zu weisen, dass es
    gerade in der Gründerphase wichtig ist für ein Erscheinnungsbild proffesionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Das ist in der Regel finanziell tragbar und eine lohnende Investition.

    Mit freundlichen Grüßen
    Klaus-Peter Guckes

    Antworten
  • Hallo Herr Guckes,

    vielen Dank für Ihren Beitrag. Gern können weitere Statements gepostet werden. Ich persönlich denke, dass die englische Sprache heute keine Hürde mehr sein dürfte, ein Programm zu bedienen.

    Ich pflichte Herrn Guckes aber bei, dass man mit diesen kostenlosen Tools nicht das jahrelange Know-how eines Grafikers ersetzen kann.

    Aber zwischen schwarz und weiß gibt es eben auch viel grau. Vielleicht möchte man an bestehenden Vorlagen nur mal Formatierungen ändern, einen anderen Text ausprobieren oder andere Farben. Hierfür sind diese Grafiktools sehr wohl geeignet.

    Euer start!up Team

    Antworten
    • Klaus-Peter Guckes
      15. November 2013 12:34

      Herr Herr Herzog,

      es mach sicher Sinn solche Programme zu nutzen um Ideen fest zu halten, Bilder zu bearbeiten oder
      selbst mal etwas zu versuchen.
      Man kann in diesem Fall aber auch auf ältere Versionen der Creative Suite zurückgreifen, die sind wesentlich günstiger zu bekommen, bieten aber immer noch Alles was man benötigt.

      Das ersetzt eben nur nicht eine solide Ausbildung und langjähriges Fachwissen und das wird leider
      häufig nicht erkannt.

      Viele Grüße
      Klaus-Peter Guckes

      Antworten

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