Gründer-Interview mit COKO

Startup-Stories – Maik, Philipp und Patrick mit ihrem Startup COKO

Ist Dir bewusst, wie viel CO2 bei der Herstellung von Textilien entsteht? Wird schon nicht so schlimm sein, zumindest werden Textilien nicht öffentlich als Klimasünder an die Wand gestellt. Da gibt es schon beliebtere Feindbilder wie das Flugzeug oder das Auto. Unsere Startup-Story COKO hat hier die Antwort auf die Frage, wie klimaschädlich die Produktion von Kleidung ist.

Ca. 65 Prozent aller Textilien auf dem Weltmarkt sind aus synthetischen Chemiefasern, also aus Kunststoffen wie Polyester, Polyamid oder Polyacryl. Für ihre Produktion waren im Jahr 2015 98 Millionen Tonnen Öl nötig. Im Jahr 2050 sollen es sogar schon 300 Millionen Tonnen sein. Mit diesem Verbrauch an fossilen Rohstoffen ist die Textindustrie zu einem der größten Klimasünder weltweit geworden.

Im Jahr 2015 wurden 1,2 Milliarden Tonnen CO2 durch die Produktion von Textilien emittiert. Das ist mehr CO2 als die internationalen Flüge und die Schifffahrt zusammen verursachen. Tendenz steigend.

Das Problem ist, dass wir beim Kauf von Kleidung selten das Bewusstsein für dieses Problem haben. Die Lösung besteht aus der App von COKO. COKO hat für die Onlineshop-Plattform eine App entwickelt, die den CO2-Verbrauch pro Kleidungsstück errechnet und im Shop des Verkäufers eine Kompensation anbietet, die dann an Umweltprojekte weitergeleitet wird. Für den Betrieb der App und für das Sammeln der Spenden, erhält COKO eine Servicegebühr. Wenn Ihr auch einen Online-Shop für Fashion bei Shopify betreibt und Euch das Geschäftmodell gefällt, dann schaut doch mal bei https://coko-projects.de/ vorbei oder stöbert im Shopify-App-Store.

Wo ist die Idee entstanden?

Die Geschichte von COKO begann 2019 in einem Surferhostel an der Küste Nordkolumbiens.

Philipp

Dort lernten sich Maik und Philipp kennen. Beide sagen, dass in Kolumbien der Klimawandel schon spürbar und erlebbar wäre. Auch die Strände und das Meer sind voll angeschwemmten Müll. Hiergegen wollten Sie etwas sinnvolles tun.

Warum eine CO2-App für Fashion?

Die Fashion-Industrie ist die zweitschädlichste Industrie für unsere Umwelt nach Öl.

Maik

Das ist vielen Käufern von Fashion nicht bewusst. Mit der App von COKO soll Ihnen der CO2-Verbrauch bei der Herstellung von Kleidung bewusst gemacht werden.

Die App setzt am größten Hebel an, wo Konsumentscheidungen beeinflusst werden können. Damit wird der Shopbetreiber dem Kundenwunsch nach Nachhaltigkeit gerecht. Ca. 60% der Käufer von Bekleidung sind bereit eine Kompensation für die entstandene Umweltbelastung zu zahlen.

Das COKO-Interview auf Youtube

Mehr erfahrt Ihr auf: https://coko-projects.de/

Hackathon – Wo Innovationen entstehen

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